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Workshopsaison Zwischenbericht 1

April 26, 2011

Sooooo, letzte Woche ließ sich die Workshopsaison ja schon ganz gut an. Sehr interessant, manchmal ein bisschen gruselig, aber körperlich war ich nicht zu überfordert und am Ende irgendwie durchaus glücklich, dass ich trotz gelegentlicher Zweifel dabei geblieben bin.

Aber jetzt ist erstmal Schluss mit lustig, weil ich auf die Idee gekommen bin, einen kleinen Modern Dance Workshop mitzumachen. Klein ist er deshalb, weil nur zwei Stunden am Tag. Weniger klein ist die Teilnehmerzahl. Ich würde schätzen, so zwanzig – fünfundzwanzig Leute. Alles Frauen, zumindest am Anfang. Nach ungefähr einer viertel Stunde kommt noch ein weiterer Mann, wofür ich irgendwie dankbar bin.

Am Anfang erklärt der Workshopleiter kurz, was er zu tun gedenkt. Die „Erklärung“ ist irgendwie sehr knapp gehalten: Limon Technik, Afrikanischer Tanz wegen Rhythmus und Yoga auch, wegen Atem. Mittlerweile hat es sich wohl ziemlich durchgesetzt, die Bewegungen mit dem Atem zu synchronisieren, das Problem ist nur: alles wird so schnell ausgeführt, dass an eine synchrone Atmung nicht mehr zu denken ist.

Nach ungefähr einer Stunde hole ich mein Handtuch, weil ich anfange, auf den Boden zu tropfen, nach eineinhalb Stunden gehe ich kurz in die Umkleide, ziehe mein mittlerweile völlig durchnässtes T-Shirt aus und ersetze es durch das Sweat Shirt, das ich eigentlich erst nach dem Unterricht anziehen wollte. Irgendwie ist es mir peinlich, wenn ich bei dem Teil der kleinen Choreographie, mit der wir uns befassen, bei dem man sich auf die Schulter fallen lassen soll, eine Wasserlache auf dem Boden hinterlasse.

Ich bin zu alt für so was. Mal sehen, ob ich morgen noch laufen kann.

Das einzige was seltsam ist, ist, dass das Ganze dann irgendwie doch auf eine komische, nicht einmal masochistische Art Spaß macht.

Die ein oder andere Bewegung finde ich gut und es ist auffällig, dass es jetzt in allen drei Workshops eine Choreographie gab und in jeder davon diese seltsame Bewegung, bei der man mit dem einen Arm den anderen holt und ihn mit gleichzeitiger Drehung des Rumpfes praktisch seitlich vor den Körper zieht, nach Laban eine Bogenbewegung mit beiden zusammengeführten Armen auf der horizontalen Ebene oder so ähnlich. Interessant, ein bisschen pinabauschig. Scheint im Moment jedenfalls die angesagteste Bewegung zu sein.

Aber jetzt erstmal in die Badewanne, vielleicht entspannen sich dabei die Muskeln ein bisschen.

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